Über unsere Produkte

Über unsere Produkte

Wenn ein Unternehmen eine bestimmte Vorstellung von guter Qualität und gutem Design seiner Produkte hat, dann spricht man von Produktphilosophie. Die Philosopie von Paolo Bizzi Design ist einfach und hat es in sich.

Die meisten unserer Produkte, die wir Ihnen anbieten, sind von uns entworfen und entwickelt worden. Sie werden fast ausschließlich in guter, bewährter Handarbeit in unserem Land gefertigt. Sie sind keine Massenware. Das garantiert hohe Qualität und ermöglicht uns, Ihre individuellen Wünsche zu erfüllen. Das ist eine unserer Stärken.

 

Welches Material?

Ganz am Anfang stand die vielleicht wichtigste Entscheidung. Welches Material nehmen wir? Es sollte witterungsbeständig sein, resistent gegen UV-Licht, frostfest. Es sollte die lange Tradition der Garten- und Pflanzenschilder aufnehmen. Und es sollte eine edle Ausstrahlung haben. Also Porzellan.

 

Die Formen

Begonnen haben wir dann mit den Entwürfen und den Prototypen. Unsere Pflanzenschilder sind ein Beispiel dafür. Ein Formenbauer hat uns die Gussformen gebaut, sie nach einer Testreihe zu wasserresistenten Mutterformen gemacht, aus denen die Formen für die tägliche Arbeit entstehen, die Arbeitsformen.

 

Der erste Brand 940°C

Wie es alter Tradition entspricht, wird die Porzellanmasse per Hand in die Formen gegossen. Nach dem Antrocknen wird die überstehende Porzellanmasse entfernt. Der Fachmann, oder natürlich die Fachfrau, sagt, der Wildscherben wird entfernt. Danach können die Porzellanschilder aus der Form genommen und geglättet werden. Sie werden auf den ersten von drei Bränden vorbereitet. Dem Glüh- oder Schrühbrand mit einer Temperatur von 940°C. Aus dem kommen unsere Schilder als poröser Scherben heraus.


Der zweite Brand 1370°C

Vor dem Glasieren der Schilder wird die Rückseite mit Wachs, auf dem keine Glasur haftet, bestrichen. Nur die Vorderseite der Schilder wird also glasiert. Fertig glasiert warten die Schilder dann auf den Glattbrand, der Ihnen bei 1370°C tüchtig einheizt. Weiß und dichtgebrannt (das macht sie frostfest) kommen sie aus dem Ofen und weiß verlassen sie als sogenannte Weißware die Porzellanmanufaktur.

Noch höher gebrannt wird das Porzellan für unser Kindergeschirr. Bei 1450°C. Wir beziehen es von einem renommierten deutschen Hersteller, der für die hohe Qualität seines Hartporzellans bekannt ist.

 

Vor dem Dekorbrand

Bevor Ihre Schilder dekoriert werden können, wartet noch ein weiterer, wichtiger Arbeitsgang. Die Entwürfe und die Gestaltung Ihrer Schilder. Das Anordnen der Motive und Ihrer Namen auf den Türschildern. Das Gestalten Ihrer Pflanzenschilder. Das alles machen wir am Computer. Unsere Druckerei druckt dann unseren Daten entsprechend die Dekore.

 

Der dritte Brand 840°C

In unserer Werkstatt dekorieren wir die weißen Schilder mit den Motiven, die Sie sich ausgesucht haben und die wir aus der Druckerei bekommen haben. Noch einmal wird es ziemlich warm. Die Dekore werden bei 840°C aufgebrannt.

 

Damit nicht genug

Damit nicht genug. Die Steck- und Hängeschilder bedürfen noch der Zuwendung. Erst, wenn in die Rückseite der 30 cm lange Stab aus nichtrostendem Edelstahl eingeklebt ist, wird aus einem Schild ein Steckschild. Und erst, wenn das verrottungsfeste Garn durch die beiden Löcher gezogen wurde, wird aus einem Schild ein Hängeschild.

 

Danach wird noch gut verpackt. Und dann geht die Post ab. Zu Ihnen, unseren Kunden.

 

Die liebe Zeit

Es ist nicht wenig Arbeit, Handarbeit, die aus Porzellanmasse Schilder werden lässt. Das braucht ein bisschen Zeit. Besonders, wenn wir uns Ihrer individuellen Wünsche annehmen. Das ist bei den meisten Aufträgen, die wir bekommen, so. Manchmal müssen wir da Ihre Geduld etwas auf die Folter spannen. Manchmal an die zwei bis drei Wochen. Doch dafür bekommen Sie eine handgemachte, nach Ihren Wünschen gestaltete Ware. Vielleicht kann man sagen, handgemachte Qualität braucht ihre Zeit.

 

Und noch etwas

Beinahe hätte ich etwas vergessen. Alle Skizzen und alle farbigen Zeichnungen sind in unserem Hause entstanden. Und weitere werden nach und nach dazukommen. So erweitern wir zum Beispiel ständig unsere Gemüseschildreihe.

Und noch etwas möchte ich Ihnen sagen. Die Ranken für unsere Garten- und Türschilder hat Christa Moebbeck gezeichnet. Die Figuren für die Familienschilder und für das Kindergeschirr stammen von Bettina Bexte. Die Lok- und Kuhmotive für unser Kindergeschirr hat Jan Matti Gorges gezeichnet, der damals sieben Jahre alt war.